Nach neuesten Erkenntnissen der Unfallfoschung der Versicherer, kurz UDV, sind kleine Autofahrer bei einem Unfall mit Frontalaufprall einem höheren Risiko ausgesetzt schwer verletzt zu werden als der Otto-Normal-Fahrer.
Besonders Frauen haben dadurch bei einem Unfall in Sachen Sicherheit das Nachsehen. Grundlage für diese Behauptung sind zwei Crashtests, bei denen kleine Autofahrer viel höheren Belastungen standhalten mussten als Normalpositionierte. So fuhren zwei Kleinwagen mit ca. 50 km/h gegen ein Hindernis. Der erste Test erfolgte mit einem 1, 50m großen Dummy, der aber mithilfe von Pedalverlängerungen trotz der kleinen Größe richtig im Auto positioniert werden konnte. Im zweiten Durchgang wurde der Dummy dagegen so positioniert, wie es realistisch im Alltag sitzen würde – also direkt vor dem Lenkrad und ohne Pedalverlängerungen. Das Ergebnis fiel dabei ernüchternd aus: Im zweiten Crashtest kam es aufgrund der nahen Sitzposition zur Instrumententafel zu einer Kräfteverstärkung, die um das 5-fache über der lag, die normal auf den Körper wirken würde. Speziell im Bereich der Oberschenkel kommt es bei einem Unfall durch den starken Knieanprall verstärkt zu schwerwiegenderen Verletzungen. Auch die Recherche der Unfalldatenbank der Versicherer bestätigt dieses Ergebnis: Bei starkem Frontalaufprall liegt der Anteil an schweren Verletzungen bei Frauen um die Hälfte über dem der Männer.
Zu hoffen ist nun, dass die Automobilhersteller aus diesen Tests Erfahrungen ziehen und Ihre Autos auch für kleine Fahrer sicherer machen.

Mai 3rd, 2010 → 3:09 pm @ admin
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